Tarte au Banane
Dieses traditionelle Tarte au Banane Rezept bringt die süßen Aromen von Mauritius direkt zu dir nach Hause.
Wenn wir an die afrikanische Küche denken, fallen uns meistens als Erstes herzhafte, intensiv gewürzte Eintöpfe, Couscous oder Kochbananen ein. Doch der afrikanische Kontinent und die ihm vorgelagerten Inseln bergen auch eine faszinierende Welt der süßen Sünden. Die afrikanische Küche ist so vielfältig wie der Kontinent selbst – geprägt von Jahrhunderte alten Traditionen, aber auch von den Einflüssen arabischer, indischer und europäischer Seefahrer.
Besonders auf den Inseln im Indischen Ozean, wie dem wunderschönen Mauritius, verschmelzen diese Welten zu einer einzigartigen kreolischen Küche. Hier wachsen nicht nur exotische Früchte im Überfluss, sondern auch das weltberühmte Zuckerrohr und feinste Vanille.
Ein absolutes Highlight auf jedem mauritischen Kaffeetisch ist die Tarte au Banane (Bananentarte). Sie verbindet die französische Patisserie-Tradition (einen herrlich mürben Teig) mit der tropischen Süße vollreifer Inselfrüchte. Knusprig, fruchtig und mit einem Hauch von Urlaub – hol dir mit diesem Rezept die Magie von Mauritius direkt in deine Küche!
Die Zubereitung der Tarte au Banane ist super einfach und das Ergebnis ist so lecker. Aber das Beste ist: du wirst nie wieder Bananen, die überreif sind, wegwerfen!

Mauritische Tarte au Banane (Bananentarte)
Kochutensilien
- 1 Springform oder Muffinform
- 1 Nudelholz
- 1 Backpinsel
- 1 Handmixer
- 1 Pfanne
Zutaten
- 8-10 überreife Bananen die Schale kann auch schon richtig braun sein – also braune Bananen nicht wegwerfen!
- 50 g braunen Zucker
- 1 TL Vanille Extrakt
- 1/2 TL Zimt
- 175 g kalte Butter
- 100 g Zucker
- 1 Ei
- 300 g Mehl
Notizen
- Der Teig: Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die kalte Butter hinzufügen und mit den Händen zügig zu feinen Streuseln verarbeiten. Eigelb und kaltes Wasser dazugeben und schnell zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
- Die Füllung: Währenddessen die Bananen schälen und in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Den braunen Zucker, Vanille-Extrakt und Zimt unterrühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Die Masse ca. 10 Minuten in einer Pfanne köcheln lassen, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
- Den Backofen auf 160 °C Heißluft vorheizen. Eine Tartform (ca. 24-26 cm) oder eine Muffinform mit 12 Mulden fetten und mehlen.
- Etwa 2/3 des Teigs auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, in die Form legen und einen kleinen Rand hochziehen. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Bei der Muffinform 12 runde Teiglinge ausstechen (mit einem Wasserglas oä.)
- Die Bananenmasse gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen.
- Den restlichen Teig ausrollen und in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen gitterartig auf die Bananenfüllung legen. Die Ränder leicht andrücken.
- Das Gitter mit der Eigelb-Milch-Mischung bestreichen.
- Im Backofen für ca. 35 Minuten goldbraun backen.
- Vor dem Anschneiden vollständig abkühlen lassen. Aber lauwarm schmeckt er auch fantastisch :-
Warum die Bananen für die Tarte au Banane auf Mauritius so besonders schmecken
Wer schon einmal auf Mauritius war, weiß, dass die Früchte dort eine ganz andere Intensität haben als das, was wir meistens im Supermarkt finden. Durch den nährstoffreichen vulkanischen Boden der Insel und die vielen Sonnenstunden entwickeln die kleinen, einheimischen Bananen ein unglaublich tiefes, fast honigartiges Aroma. Sie reifen direkt an der Staude in der tropischen Wärme und sind deshalb von Natur aus so zuckersüß.
Für unsere Tarte au Banane ist das der absolute Geheimtipp: Verwende am besten Bananen, deren Schale schon ordentlich braune Punkte hat. Je reifer sie sind, desto weicher und süßer ist das Fruchtfleisch. Das sorgt nicht nur für die perfekte, cremige Konsistenz der Füllung, sondern spart auch jede Menge zusätzlichen Industrie-Zucker im Rezept.
Abgerundet wird die Füllung traditionell mit einem Hauch echter mauritischer Vanille. Zusammen mit dem knusprigen Mürbeteig entsteht so ein herrlicher Kontrast, der die kreolische Lebensfreude perfekt auf den Teller bringt.
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